Auszeichnung - Oktober 2017

  

Die Erlebnisecke, das Spielwarenfachgeschäft in Neumarkt, freute sich sehr uns zum Gewinn der Ausschreibung im Rahmen des Projekts: "Spielen macht Schule - auch am Nachmittag" recht herzlich zu gratulieren. Durch die Bewerbung von Renate Legler erhielt die Mittagsbetreuung der Gemeinde Berg nicht nur eine Auszeichnung für die Förderung des Spielens am Nachmittag, sondern vor allem viele, viele wichtige Spiele dazu. Manuela Schönfeld, Mitglied von Europas führender Verbundgruppe für Spiel und Freizeit dem Spielzeugring und Vedes, überreichte Spiele im Wert von ca. 1900,00 Euro.

   

Mit der Ausstattung werden wir zudem ein Ausleihsystems einführen. Damit können das klassissche Spiel sowohl in der Nachmittagsbetreuung als auch in den Familien gefördert und vielseitige Lernprojekte ermöglicht werden.

Der Skatepark in Berg ist eine echte Attraktion für Kinder und Jugendliche

Schüler/Innen der Mittagsbetreuung und der Offenen Ganztagsschule besuchten im März den Skatepark in Berg. Dort zeigten uns Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren ihr Können auf dem Skateboard.
„Skaten macht Spaß, ist cool und für mich ein Lebensausdruck,“ schwärmte Fabian,
„Ein Skater braucht Geschwindigkeit. Deshalb gibt´s hier die beiden Anlauframpen, die man auch Halfpipe nennt,“ erklärte uns der 14-Jährige.
„In der Mitte steht die Funbox. Dort kann man verschiedene Tricks üben.
Die Minihalfpipe ist eine abgeschlossene Einheit. Das erleichtert gerade Anfängern das Befahren von Rundungen zu erlernen.“
Ins Schwärmen kamen die Jungs, als wir sie nach ihren Tricks fragten,
Benny und Flo zeigten uns gleich ihren Lieblingstrick, den „Olli“. Es fielen Namen wie Flips und Shove-its, Slides und Grinds sowie Grap Tricks. Uns wurde klar, dass das Skaten eine Kunst mit eigener Sprache ist.

Dann durften die Schüler/Innen auf den Brettern der Profis üben.
„Zunächst ist es wichtig, dass man sicher auf dem Brett steht und einfach nur ein bisschen rumfährt, damit man ein Gefühl dafür bekommt. Erst wenn du sicher draufstehst, kannst Du mit dem Ollie anfangen,“ erklärt uns Franz und achtet darauf, dass der siebenjährige Kenny sein Gleichgewicht hält.

  

Wir fragten die Jugendlichen nach dem Verletzungsrisiko. „Am Anfang kann man nur hinfallen. Im schlimmsten Fall blutet es ein bisschen. Meistens sind es nur Schürfwunden,“ lacht Julian „Gebrochen hat sich von uns noch keiner was. Allerdings gab es mal eine schlimmere Kopfverletzung“
Uns wär es lieber gewesen, die Skater hätten Helme, Ellenbogen- und Knieschoner getragen.

Damit alle wissen, was zu tun ist, wenn jemand stürzt und nicht wieder aufsteht, organisierte die Nachbarschaftshilfe, an drei Freitagen, Erste-Hilfe-Kurse für unsere Skater und die jungen Zuschauer.
Es war eine interessante und informative Vorführung. Herzlichen Dank an unsere Skateboardfahrer.

  

  

Erste Hilfe Kurs in der Schwarzachtal-Schule Berg

 
Nach unserem Ausflug zum Berger Skatepark durften die Schüler/Innen der Mittagsbetreuung und der OGS an einem Erste-Hilfe-Kurs teilnehmen.
Organisiert wurde dieser Kurs von Frau Bengl und Frau Hüttner im Rahmen der Nachbarschaftshilfe.
An drei Freitagnachmittagen lernten die Kinder unter fachmännischer Anleitung von Herrn Feil, was man selber tun kann, wenn man bei einem Unfall dabei ist.
Wie setze ich einen Notruf ab?
Welche Sofortmaßnahmen kann ich einleiten?
Was ist die stabile Seitenlage?

Wie kann ich in Notsituation helfen – aber richtig, bis ein Sanitäter vor Ort ist?

Die Schüler/Innen waren sehr interessiert und diskutierten eifrig mit Herrn Feil, der alle Fragen geduldig und ausführlich beantwortete. An dieser Stelle möchten wir uns bei ihm ganz herzlich für diesen wichtigen Beitrag bedanken. Unser Dank geht auch an die Organisatorinnen der Nachbarschaftshilfe 

   

  

  

Praktikantin


Franziska Seitz hat ihr Praktikumshalbjahr in der Schwarzachtal-Schule Berg mit großem Erfolg absolviert.
Neben Tätigkeiten im Schulsekretariat arbeitete sie auch viele Stunden in der Mittagsbetreuung mit. Die junge Praktikantin unterstützte die Schüler/Innen aus den ersten bis vierten Klassen bei den Hausaufgaben, spielte und bastelte mit ihnen.
Am Ende des Praktikums bekam sie den schulischen Auftrag, für die Mittagsbetreuung ein pädagogisches Angebot zu erstellen und auszuarbeiten.
Sie entschloss sich einen Wandkalender mit Wechselkärtchen zu basteln, der von den Schülern/Innen täglich aktualisiert wird. Die Kleinen waren begeistert bei der Sache und können nun spielerisch die Jahreszeiten, Monate und Wochentage erlernen. Nicht nur durch den Wandkalender, sondern vorallem durch ihre herzliche Art, wird uns Franziska in Erinnerung bleiben. Wir wünschen Ihr für Ihre Ausbildung weiterhin viel Erfolg.
 

 

Ausflug zur "Tipi-Gaudi" nach Freystadt

Zu Beginn des neuen Schuljahres wollten wir den Gemeinschaftssinn der Kinder aus der verlängerten Mittagsbetreuung durch ein Erlebnis stärken und festigen.
Wir fragten Michaela Rupp aus Freystadt, ob wir mit unserer Gruppe zu ihr auf den Hof kommen könnten. Frau Rupp war von dieser Idee so angetan, dass sie die Schüler/Innen spontan
kostenfrei zu einer "Tipi-Gaudi" einlud.
Die 28 Erst- bis Viertklässler konnten vor Vorfreude im Bus kaum stillsitzen.
Bei herrlichem Wetter empfing uns Frau Rupp mit ihren Helferinnen und Ihrem Hund, den Ziegen, Schafen, Hasen, Pferden und dem Esel.
Die Kinder waren beim Anblick der freilaufenden Tiere kaum zu bremsen.
Da die Vierbeiner an die Kleinen gewöhnt sind, stellten sich unsere Bedenken schnell als unbegründet heraus. Vorallem die Ziegen setzten den Schüler/Innen von Anfang an Grenzen und zeigten sehr deutlich, wer der eigentliche Herr auf dem Gelände war. Sie fraßen, zur Belustigung der Schüler/Innen, die mitgebrachten Blumensträuße und die grüne Wanddekoration im Ritterzelt.
Zudem bot das Gelände mit seinen Spielgeräten viel Platz zum Räubern und Spielen.
Wir bildeten drei Gruppen für drei Stationen: Die Ritter, die Indianer und die Reiter.
Über dem offenen Feuer kochten die Ritter einen Gemüseeintopf. Im Ritterzelt wurde gemeinsam gegessen.
Die Sorge der Eltern, dass ihre Kinder kein Gemüse essen, war unbegründet. Bei den meisten blieb es nicht bei einem Teller.
Auf Schaffellen saßen die Indianer im Tipi-Zelt um ihr Lagerfeuer und rösteten Stockbrot.
Besonders gefordert waren unsere Reiter. Frau Luppertz, gelernte Pferdewirtin und Reitlehrerin, stellte die Pferde zur Verfügung und hatte mit ihrer Helferin diese Gruppe fest im Griff. Die Schüler/Innen übten auf dem großen Pferd sicher im Sattel zu sitzen und zeigten auf dem Pony ihre akrobatischen Fähigkeiten.
So mancher sicherer Reiter schaffte es mit beiden Beinen auf dem Pony zu stehen oder sich während dem Reiten rückwärts zu setzen.
Selten haben wir so viele strahlende Gesichter und leuchtende Augenpaare gesehen.
Nachdem jede Gruppe alle drei Stationen besucht hatte, war die Zeit bereits vorbei.
Es wurde noch einmal schnell mit dem Esel geschmust, der Hund gedrückt und das Pony gestreichelt.
Dann ging es zum Bus.
Dieser Nachmittag wird allen noch lange in Erinnerung bleiben.
Unser besonderer Dank gilt Michaela Rupp und Frau Lupperts, die uns diese schönen Stunden ermöglicht haben und sich rührend um die 28 Erst- bis Viertklässer kümmerten.